Vereinbarung gegen Alkoholmissbrauch auf Festveranstaltungen im Landkreis Fürstenfeldbruck

Der Alkoholkonsum von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, sowie die aus übermäßigem Alkoholkonsum resultierenden Gewaltprobleme geben deutlichen Anlass zur Sorge. Vor dem Hintergrund jugendschutz- und sicherheitsrechtlicher Probleme im Umfeld von Veranstaltungen, vereinbaren der Landkreis Fürstenfeldbruck, die Polizeiinspektionen im Landkreis und die Bürgermeister der Gemeinden und Städte bzw. Oberbürgermeister der Großen Kreisstädte des Landkreises Fürstenfeldbruck folgende Grundsätze zur Bekämpfung des Alkoholmissbrauchs von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Ziel ist die Vereinheitlichung der erforderlichen Auflagen bei Genehmigungen öffentlicher Veranstaltungen, bei denen nach Einschätzung der jeweiligen Genehmigungsbehörde die Gefahr von übermäßigem Alkoholkonsum besteht, insbesondere bei Stadelfesten, Burschenfesten, Weinfesten, Fahnenweihen, Konzerten, Open-Air-Veranstaltungen, Mottopartys, sowie Veranstaltungen mit vergleichbarem Gefährdungspotenzial.


Die Möglichkeit, weitere oder - in begründeten Fällen - abweichende Auflagen festzulegen, bleibt den Kommunen unbenommen. Durch die Kooperation aller Beteiligten soll den durch Alkoholmissbrauch ausgelösten Gefahren insbesondere für die Jugend wirkungsvoll begegnet werden. Die folgenden Auflagen sollen mit


Blick auf diese Zielrichtung bestehende Vorgaben und Leitlinien ergänzen, insbesondere den „Sicherheitsrahmen für Veranstaltungen" der Regierung von Oberbayern.

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