Liebe Eichenauerinnen,
liebe Eichenauer,
elf Veranstaltungen an zwölf Tagen, das Erarbeiten von Zielen und Möglichkeiten an drei Schulen, insgesamt über 1.100 Menschen, die sich mit einem großen Thema beschäftigten. Die Woche der Demokratie von 02. bis 12.10. liegt hinter uns, für mich sehr intensive Tage, ich habe alle Veranstaltungen besucht. Ziel war es, zu verdeutlichen, dass Demokratie mehr ist als abstrakte Gewaltenteilung, Auseinandersetzung mit verschiedenen politischen Vorstellungen und Ideen, hierarchischen Regelungen und Arbeitsteilung, Rechtsetzung und Verwaltungs- und hoheitlichem und privatrechtlichem Handeln. Wir alle, unser Umgang miteinander, unser Selbstverständnis in der Gesellschaft, die Entwicklung von Gemeinschaftsideen, aber auch die gemeinsame Basis, zu wissen, wie wir zusammenleben wollen, all das ist Demokratie. Und so war es für mich sehr beeindruckend, zu sehen, wie von der Arbeit des Jugendbeirats über die Schatzkiste der Demokratie in der Bücherei, dem Zuhören von Ideen Dritter, der Diskussion über Freiheit und Möglichkeiten in der Demokratie, der Bedeutung von Glauben und Vertrauen für die Demokratie, aber auch der Erkenntnis des Erfordernisses wehrhafter Demokratie bis hin zu den Auswirkungen von Verunsicherung über aktuelle Entwicklungen, unser Verständnis über uns selbst, aber auch die gesellschaftliche Entwicklung insgesamt beeinflusst.
Ausdrücklich möchte ich mich bei allen, die zum Gelingen der Woche beigetragen haben, ganz herzlich bedanken. Dies gilt für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung, die Ortsvereine und -verbände des Parteien und Wählergruppen, dem Jugendbeirat, den Pfarreien, den Volkshochschulen und der Bürgerstiftung für den Landkreis Fürstenfeldbruck, den Referentinnen und Referenten alphabetisch von Gerda Hasselfeldt bis Christian Springer, aber auch Ihnen allen, die mit ihrem Besuch und ihren Diskussionsbeiträgen die Woche bereichert haben.
Für die kommenden Wochen wünsche ich Ihnen ein wenig Zeit, darüber nachzudenken, wie wir auch zukünftig weiter gut zusammenleben können und wollen und einige besinnliche Momente für Sie selbst.
Viele Grüße
Ihr
Peter Münster
Erster Bürgermeister

